Die Insel Ischia ist bekannt für seine heilenden Thermalquellen und Fangobäder. Das ist keine Neuigkeit und seit ewigen Zeiten bewährt. In fast jedem Hotel auf Ischia gibt es eine Wellnessabteilung und alle sind wunderbar zu empfehlen. Ein Masseur hat mir erzählt, dass hier tatsächlich Wunder geschehen und die schlimmsten Rheuma- und Muskelbeschwerden in wenigen Wochen verschwinden und alle unbeschwert nach Hause fliegen.

Tagsüber ging mir das Herz auf, wenn ich durch die blühenden Straßen von Forio, Lacco Ameno, Ischia Porto oder Sant’Angelo gelaufen bin. Überall Blumen und Sträucher in allen Farben, Formen mit angenehmen Düften. In den Thermalgärten wird besonders viel Wert auf Pflanzen gelegt und man kann zwischen den Badeeinheiten im Grün flanieren, den Meerblick genießen und den Alltag in der Heimat vergessen.

Abends, ich kann euch sagen, habe ich die schönsten Sonnenuntergänge in Forio am Citara-Strand erlebt! Mamma Mia! Eine so große und intensiv rot-orange glühende Sonne, die im Meer versinkt. So atemberaubend, dass ich nicht mal zum fotografieren gekommen bin, das habe ich sonst noch nirgendwo erlebt! Wir haben im Hotel Tritone Terme gegessen und das Restaurant hat ein Panoramafenster zum Meer hinaus.

Lacco Ameno Insel Ischia

Mein Lieblingsfoto ist im Hotel San Montano entstanden. Das exklusive Hotel liegt idyllisch auf 100 m Höhe mit direktem Blick auf den Hausberg der Insel Ischia Epomeo. Ihr seht die Bucht von Lacco Ameno mit seinen teuren Yachten bis nach Ischia Porto. Im fernen Hintergrund auf dem Festland kann man bis Neapel und zum Vesuv schauen! Solche Weitblicke versprechen Urlaubsstimmung und Erholung pur.

Ich möchte diesen Sommer wiederkommen. Dann möchte ich das Castello Aragonese besuchen sowie den Epomeo besteigen (höchster Berg mit 720 m) und von dort aus den Sonnenuntergang beobachten. Arrivederci auf Ischia!