Ich habe ihn, du hast ihn, wir alle haben ihn. Diesen einen Urlaubsmomoment, über den wir uns immer und immer wieder schlapplachen könnten. Wir sind uns einig: Spaß und unvergessliche Momente im Urlaub sind mit Abstand das Beste an jedem gelungenen Urlaub. Und genau deswegen haben wir mal bei unseren Kollegen nachgehakt… und es sind wirklich jede Menge amüsante Stories zusammengekommen – seid gespannt! Das Neckermann Reisen Team gibt einen kleinen Einblick in die Anekdoten und Erlebnisse aus ihren Urlauben! Also schau dir unsere lustigsten und skurrilsten Urlaubsmomente an – vielleicht hast du ja schon mal etwas ähnliches erlebt!

 

Dario: Achtung Kulturschock – praktische Multifunktionshose! – China

Der erste Tag meiner aufregenden China Reise. Ich laufe seelenruhig und nichtsahnend durch die Fußgängerzone einer der über 30 Millionenstädte des Landes und habe erst mal keine Ahnung was sich gleich für eine interessante Szene abspielen wird. Eigentlich wollte ich mir gerade etwas zu essen holen… Dann sehe ich wie eine glückliche, einheimische Mutter fröhlich um die Ecke stolziert. In der rechten Hand eine Art Leine, die am Rucksack ihres ca. 2 jährigen Sohnes befestigt ist. Wenige Sekunden später kniet sich der kleine Junge hin – erst mal nichts ungewöhnliches 😀 Auf den zweiten Blick erkenne ich eine spezielle „Multifunktionshose“ mit Notausgang, die es dem Kind durch einen Schlitz ermöglicht schnell und unkompliziert „große und kleine Geschäfte“ zu verrichten. Den Rest könnt ihr euch denken. Im ersten Moment natürlich ein kleiner Kulturschock aber im Nachhinein war es einfach nur lustig so einen öffentlichen Stuhlgang… naja was sag ich jetzt…von der Entstehung bis zur Vollendung live mit zu verfolgen.

Wolf: Ein Nächtlicher Besucher – Frankreich

Abi Abschlussfahrt: Abenteuerurlaub an die Ardéche – Kajakfahren, Mountainbiking, Höhlentrekking, Seilklettern. Tag 1 der Kajak-Fahrt mit anschließender Übernachtung unter freiem Himmel im Camp. Wir wurden natürlich zuvor eingewiesen: 1. Sonnenschutz auftragen 2. nicht im Boot aufstehen 3. abends das Essen vergraben, damit die Wildschweine nicht drangehen. Mein Klassenkamerad – nennen wir ihn mal Rainer- hielt sich leider an keine der Regeln. Nach 5 Minuten stand er im Boot und ging Baden, kam knallrot & komplett verbrannt à la Pommes Rot Weiß an und zu guter Letzt vergaß er sein Essen zu vergraben. Nachts um 3 Uhr ging dann das große Kreischen los. Ich öffnete also schlaftrunken die Äuglein, um zu schauen was passiert war UND….schaute in ca. 30 cm Entfernung in ein grunzendes Wildschwein und dessen riesig erscheinende Augen! Das dicke Vieh hatte natürlich nichts Besseres zu tun, als Rainers Essensvorrat schmatzend zu verputzen. Rainer hingegen, der direkt neben mir nächtigte, schnarchte munter weiter. Ich allerdings…war wach!

Nina: Ein Roller zum Verkuppeln – China

Während meines Auslandssemesters in Shanghai wollte ich natürlich auch Land und Leute kennen lernen und bin ins Landesinnere nach Guilin verreist. Zusammen mit anderen Studenten haben wir uns auf den Weg gemacht. Da die Landschaft sehr bergig ist, haben wir uns jeweils zu zweit Roller gemietet. Helm auf und los geht’s! Mein Fahrpartner ist gestartet – nicht ohne Grund, habe ich es geschickt angestellt, mit ihm den Roller zu teilen 😉 Dann kam der erste Wechsel. Ob ich schon mal Roller gefahren bin? … Ja na klar… Nach dem ersten Starten des Motors gibt es einen starken Ruck und wir hüpfen noch schnell vom Roller. Der landet im Graben. Schallendes Gelächter vom Rest der Gruppe, die dann mit Vollgas vorgefahren sind. Ich mit hochrotem Kopf, wollte ich ihn doch eigentlich beeindrucken! Einen Vorteil hatte es – bis wir den Roller aus dem Busch gehievt und die anderen eingeholt hatten, haben wir eine Menge Zeit zu Zweit verbracht 🙂 und oben auf dem Berg angekommen, war der ganze Scham schnell vergessen. Ein wunderschöner Blick über die Zipfelberge von Guilin hat alles wieder gut gemacht! P.S.: Der Plan ist aufgegangen, wir sind jetzt ein Paar! 😉

Jana: Ahoi Tollpatsch! – Kanada

Familienurlaub im schönen Kanada: meine drei Brüder und ich wollen an einem eisblauen See in den Wäldern Kanadas eine Runde Kanu fahren. Mein ältester Bruder steigt mit etwas viel Schwung ins Boot – natürlich weil er besonders cool sein will – und schießt übers Ziel hinaus. Das Boot kippt um und er reißt auch noch den schon im Boot sitzenden Bruder mit ins kalte Wasser. Die Schadenfreude ist natürlich groß, der Moment war Film reif, als wär’s geplant gewesen. Die Paar Zuschauer um uns herum hatten auf jeden Fall etwas zu lachen. Und ich gehe davon aus, dass ich selbstverständlich normal in dieses popelige Boot einsteigen kann –  Jap, genau falsch gedacht. Zwei Minuten später liege ich ebenfalls im eiskalten Wasser, weil der Steg doch etwas weiter vom Boot entfernt war, als ich angenommen hatte und der Schritt Richtung Boot einfach ein kleines Stück zu kurz war…Tollpatsch Ahoi! Hauptsache wir haben danach alle etwas zu lachen gehabt.

Sascha: Elefanten ganz nah – Südafrika

Eine Jeepsafari durch den Busch Südafrikas. Wir wollten eine kleine Gruppe Elefanten beobachten und unser Guide fuhr den Jeep in eine Schneise einer Böschung. Womit er nicht gerechnet hatte,dass der älteste Dickhäuter hinter uns direkt um die Ecke kam. Vor uns ging es jedoch per Jeep nicht weiter, also kein Vor und kein Zurück mehr. Norman der Elefant, kam direkt bis an den Jeep und sah etwas angespannt aus. Der Guide war ziemlich nervös. „please..quiet“ ermahnte er uns regelmäßig, aber meine Frau konnte sich das Lachen nicht ganz verkneifen und kicherte vor sich hin. Toll, dass ich den Sitz außen direkt in Rüssel-Greifnähe von Norman hatte… es waren keine 10 Zentimeter mehr und er hätte mich mit seinem Rüssel geschmatzt. Am Ende ist nichts passiert und es war eine tolle Erfahrung, ein bissel aufregend und im Nachhinein auch irgendwie lustig.

Laura: Dschungelklopapier – Australien

Nicht umsonst haben meine Freundin Anna und ich ein Tagebuch für die besten Geschichten aus dem Australienurlaub mitgenommen. Die erste Geschichte ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer flotten Jeep-Tour über Fraser Island ging es zu Fuß weiter. Die Toiletten waren – naja von der rustikalen Art. Aber immerhin das nötige Klopapier war vorhanden. Genau das wurde Anna nach ihrem letzten Toilettengang zum peinlichen Verhängnis. Die Jungs unserer Reisegruppe liefen hinter uns und lachten uns aus – für uns jedoch unbegründet. Bis Anna nach geschlagenen 5 Kilometern dann endlich den doch recht langen Klopapierstreifen bemerkte, der ihr noch in der Hose klemmte… peinlich und zum im Boden versinken. So etwas passiert also auch im tiefsten Dschungel. Ein Gutes hatte die Sache aber dann doch noch. Eine super Kennenlernstory für Anna und ihren jetzigen Freund, der einer der lachenden Jungs war 😉