Eine kalte Nacht im Januar 2016, eine Flasche Prosecco und einen Laptop, vermischt mit den besten kreativen Ideen und schwupps war ich Reiseleiter bei Neckermann Reisen/ Thomas Cook! Ganz einfach! Äh – also fast. Das wäre ja doch irgendwie zu schön um wahr zu sein. Also nochmal von vorne: In der besagten Nacht war es wirklich mega kalt und mit eisigen Fingern suchte ich nach „Jobs in der Sonne“. Als Ergebnis kamen tausende Vorschläge von Onkel Google: Palmenwedler am Strand von Sansibar, Wasserrutschen-Tester in Ägypten oder doch Kokosnuss-Sicherheitsbeauftragter auf der Jungferninsel St. Thomas? Tja – was für eine Auswahl. Für Leute wie mich, die im Leben noch eine Herausforderung suchen, klang der Job des Reiseleiters allerdings dann doch am überzeugendsten! Denn um alle Reisende (und Einhörner) im Urlaub bestens zu versorgen, braucht man auch noch ein paar Qualitäten um von sich zu überzeugen! Was ein Glück, dass ich sie alle kenne und auch noch besitze:

1. Guck guck: Seid mal neugierig!

Neckermann Reisen

Was macht man wohl genau als Reiseleiter, wen trifft man alles? Ist man den ganzen Tag unterwegs mit Gästen, oder sitzt man alleine im Hotel rum? Hat man überhaupt Zeit Land und Leute kennenzulernen oder ist man nur am arbeiten? Fragen über Fragen, die mich beschäftigt haben! Meine Neugierde war riesig, also hab ich die mit Sternchen gekennzeichneten Felder auf der Bewerbungsseite ausgefüllt und mir gedacht, mal sehen, was passiert! Einfach mal schauen, was hinter der Tür so zu finden ist…

2. Nicht scheu, sondern mutig sein!

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Der Anruf kam und mir fiel fast das Telefon aus der Hand! Ich bekam die Einladung zum Reiseleiter Assessment Center in Berlin. Mutig wie ich bin nahm ich diese natürlich dankend an! Also los in die Stadt, einen neuen Fummel gekauft, schließlich geht`s ja nach Börlin City! Was genau wird auf mich zukommen? Das hat mich natürlich brennend interessiert, aber beim Springen ins kalte Wasser, lernt man das Schwimmen am schnellsten. Ihr müsst nur den Mut haben!

3. Die Erde ist keine Scheibe – Sei weltoffen!

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Um Reiseleiter zu werden, muss man selbstverständlich auch weltoffen sein, denn man weiß vorher nicht, wo man eingesetzt wird. Wunschziele haben wir alle angeben können und viele meiner Kollegen waren nervös an dem Tag, an dem wir erfahren haben wo es hingeht! Ich dachte mir nur, ach keine Panik, Hauptsache die Welt erkunden. Meinen Mentoren habe ich deshalb auch gesagt, dass es mir relativ egal ist wo sie mich hin schicken. Hauptsache es sind über 23 Grad!

4. Lebensfreude pur!

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“ „Carpe diem“, hat einmal jemand gesagt. Das heißt auf Deutsch: Freue dich, solange du gesund bist, ob das nun mit Sechseläuten und Jaß, oder Tanz und Fastnacht, oder Reisen und Toiletten, oder Rosen und Kamelien geschieht, einerlei; das muss jeder selber am besten wissen. Aber wer im Frühling darüber jammert, daß später der Herbst kommt, oder von einem schönen Mädchen ächzt, daß sie einmal Großmutter wird, oder von einem hübschen Gärtchen jeremiaut, daß es möglicherweise einmal erfriert, der ist ein Schwachmatikus.“ ~Carl Spitteler~Tja, dem hab ich nichts mehr hinzuzufügen 🙂

Das ist der Anfang meines Reiseleiter Lebens. Hab ich euch neugierig gemacht? Dann kann ich nur sagen, BLEIBT DRAN! Bald geht es weiter mit noch mehr lustigen Bildern und Weisheiten von mir! Wenn ich euer Interesse geweckt habe, schaut auf meiner Facebook Seite vorbei. Ich freue mich immer über Feedback!!