Reisen nach Tunesien sind bis 21. Januar abgesagt

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Die politische Lage in Tunesien ist immer noch angespannt.
Ex-Präsident Ben Ali musste das Land verlassen und sieht sich nicht mehr in der Lage die Amtsgeschäfte weiterzuführen. Premier Ghannouchi übernimmt kommissarisch die Leitung des Staates.
Da bei der aktuellen Situation schwer abzuschätzen ist, wie sich die Sicherheitslage im Land entwickelt und vom Auswärtigen Amt eine Reisewarnung ausgesprochen wurde, dass von nichtnotwendigen Reisen nach Tunesien abzusehen sei, haben alle Reiseveranstalter der Thomas Cook AG, also auch Neckermann Reisen beschlossen, Flüge nach Tunesien bis einschließlich 21. Januar abzusagen. Den betroffenen Kunden wurden Alternativen angeboten.
Zusätzlich wurden allen Thomas Cook, Neckermann Reisen, AirMarin und Bucher Reisen Gästen bis 31. Januar Gratis-Umbuchungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt.
Inzwischen wurden alle Urlauber, die ihr Hotel in Tunesien verlassen wollten, wieder nach Hause zurückgebracht. Nur eine Handvoll entschied sich gegen einen Rücktransport, da von den Unruhen nichts zu spüren sei. Es waren vornehmlich Reisende, die sich auf der Insel Djerba aufhielten. Ob das beliebte Urlaubsland nach dem 21. Januar wieder angeflogen werden kann, ist jetzt noch nicht vollkommen abzusehen. Die Lage in Tunesien gilt immer noch als unüberschaubar.










